Was ist das Mammographie-Screening-Programm?

Wichtiges
auf einen Blick

logo Was ist das Mammographie-Screening-Programm

Hier finden Sie wichtige Informationen zum Mammographie-Screening-Programm auf einen Blick. Es ist unser Anliegen, dass Sie gut informiert über Ihre Teilnahme am Programm entscheiden können.

10 Schritte
der Brustkrebs-
früherkennung

1

1. Sie bekommen eine Einladung

Alle zwei Jahre werden Sie schriftlich zur Brustkrebs-Früherkennung im Mammographie-Screening eingeladen, wenn Sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sind.

mehr
1

Schritt 1

Sie bekommen eine Einladung

Die Einladung zur radiologischen Brustkrebs-Früherkennung versendet die sogenannte „Zentrale Stelle“, die Ihre Daten vom örtlichen Einwohnermelderegister erhält.

In der Einladung wird Ihnen ein Termin vorgeschlagen, den Sie natürlich auch jederzeit verschieben bzw. absagen können. Sie erfahren auch, wo in Ihrer Nähe die Untersuchung gemacht werden kann, und wie Sie mit der zuständigen Stelle Kontakt aufnehmen können.

Mit der persönlichen Einladung erhalten Sie auch ein Merkblatt, das Sie über Hintergründe, Ziele und Inhalte des Programms informiert. Lesen Sie bitte die Einladungsbroschüre aufmerksam durch.

Die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm ist freiwillig. Sie können selbst entscheiden, ob Sie das Angebot in Anspruch nehmen möchten oder nicht.

Die Kosten des Screenings werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Wenn Sie privat versichert sind, fragen Sie bitte vor der Untersuchung Ihre Krankenversicherung zur Kostenübernahme.

Was ist, wenn ich keine Einladung bekommen habe?
Was ist das Mammographie-Screening-Programm?
Musterbrief: Einladung zum Mammographie-Screening
Merkblatt zum Mammographie-Screening
Ablauf des Mammographie-Screening-Programms

2

2. Informieren Sie sich

Information ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Früherkennung: Eine Mammographie kann Krebs nicht verhindern, aber sie hilft dabei, ihn frühzeitig erkennen und therapieren zu können.

mehr
2

Schritt 2

Informieren Sie sich

Regelmäßige Mammographien können laut Studienergebnissen anderer europäischer Screening-Programme Frauen davor bewahren, an Brustkrebs zu sterben.

Viele Frauen sind trotzdem unsicher, ob eine regelmäßige Mammographie für sie sinnvoll und nötig ist.

Ob Sie an dem freiwilligen Programm zur Früherkennung von Brustkrebs teilnehmen, ist Ihre persönliche Entscheidung.

Es ist uns deshalb wichtig, Sie über Vor- und Nachteile aufzuklären. Auf unserer Website finden Sie alle wichtigen Fakten und Hintergründe zur Brustkrebs-Früherkennung.

Gerne können Sie dazu auch unser Infomaterial herunterladen oder einfach direkt nachfragen: Unser Partner, der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), beantwortet Ihre individuellen Fragen unabhängig und auf Basis neuester Erkenntnisse.

Mehr zu Brustkrebs-Früherkennung
Hotline und E-Mail-Service
Infomaterial zum Herunterladen

3

3. Vereinbaren Sie einen Termin

Über den Bereich Terminanfrage können Sie den vorgeschlagenen Termin bestätigen, verschieben oder absagen.

mehr
3

Schritt 3

Vereinbaren Sie einen Termin

Zur Bestätigung oder Änderung eines Termins wenden Sie sich an die zuständige „Zentrale Stelle“ in Ihrer Nähe. Im Bereich Terminanfrage finden Sie rasch die entsprechenden Kontaktstellen.

Termin vereinbaren
Wenn ich jetzt nicht teilnehme, bekomme ich dann in zwei Jahren wieder eine Einladung?

4

4. Bei der Untersuchung

Das für Sie zuständige Screening-Team empfängt Sie und bittet Sie, einen Fragebogen über Vorerkrankungen auszufüllen.

mehr
4

Schritt 4

Bei der Untersuchung

Die Untersuchung wird in einer speziellen Screening-Einheit durchgeführt. Sie gleicht einer Röntgenarztpraxis mit Anmeldung, Warte- und Umkleideraum sowie Untersuchungsräumen. Screening-Einheiten werden ausschließlich von speziell fortgebildeten und erfahrenen Ärztinnen und Ärzten geleitet, die für das Screening eine Zulassung erhalten haben. Auch die Medizinisch-technischen RadiologieassistentInnen sind eigens für das Screening geschult worden. Die zahlreichen Anforderungen sind notwendig, damit ein hoher Qualitätsstandard im Programm erreicht werden kann.

Zu einer Screening-Einheit gehören ein oder mehrere Standorte, in denen die Aufnahmen gemacht werden. Häufig findet die Untersuchung auch in einem speziell dafür eingerichteten Fahrzeug, einem Mammobil, statt. Das ist eine mobile Untersuchungseinheit, die dieselben Anforderungen wie eine stationäre erfüllt.

Bitte bringen Sie zur Untersuchung Ihre Versichertenkarte mit. Sie sollten Kleidung tragen, die Sie leicht ablegen können, da Sie sich bis zur Taille für die Untersuchung ausziehen müssen. Bitte benutzen Sie auch kein Deodorant oder Creme im Brust- und Achselbereich, da dadurch die Qualität der Röntgenbilder beeinträchtigt werden könnte.

Wenn der Einladung nicht bereits beigefügt, füllen Sie vor Ort einen Fragebogen zu Vorerkrankungen aus, den Anamnesebogen. Alle Angaben unterliegen natürlich der ärztlichen Schweigepflicht.

Soll ich frühere Mammographie-Aufnahmen mitbringen?
Was wird bei einer Gewebeentnahme gemacht?
Kann bei mir trotz Brustimplantaten eine Mammographie durchgeführt werden?
Fragebogen zu Vorerkrankungen: Der Anamnesebogen

5

5. Ihre Röntgenassistentin betreut Sie

Eine Röntgenassistentin betreut Sie persönlich. Sie stellt Ihnen Fragen nach möglichen Beschwerden, bespricht die Untersuchung mit Ihnen und führt diese durch.

mehr
5

Schritt 5

Ihre Röntgenassistentin betreut Sie

Ihre Röntgenassistentin führt bei Ihnen die Mammographie durch. Dafür ist sie speziell geschult. Gern beantwortet sie Fragen zur Untersuchung und zum Screening-Programm.

Sowohl für das Informationsgespräch als auch für die Untersuchung sind keine Ärztin und kein Arzt erforderlich.

Wenn Sie aber vor Ort medizinische Fragen stellen möchten, die Ihre Röntgenassistentin nicht beantworten kann, können Sie mit den Ärztinnen oder Ärzten sprechen. Wenden Sie sich vor Ort an Ihre Röntgenassistentin.

Spielt es eine Rolle, wenn ich in letzter Zeit schon oft geröntgt wurde?
Warum habe ich bei der Mammographie-Untersuchung keinen Kontakt zu einem Arzt oder einer Ärztin?

6

6. Ihre Brust wird geröntgt

Von jeder Brust werden zwei Röntgenaufnahmen gemacht. Die Brust wird dabei kurz zusammengedrückt. Das ist womöglich leicht schmerzhaft, aber harmlos.

mehr
6

Schritt 6

Ihre Brust wird geröntgt

Die Mammographie wird von der Röntgenassistentin an digitalen, streng kontrollierten Geräten durchgeführt. Sie macht von jeder Brust zwei Röntgenaufnahmen in unterschiedlichen Positionen.

Um das Brustgewebe gut darstellen zu können, wird die Brust kurz zusammengedrückt. Dieses Zusammendrücken kann unangenehm, manchmal auch schmerzhaft sein.

Der Druck ist notwendig, um mit möglichst geringer Strahlendosis aussagekräftige Aufnahmen erstellen zu können. Er ist aber medizinisch bedenkenlos.

Was ist mit der Strahlenbelastung?
Kann bei mir trotz Brustimplantaten eine Mammographie durchgeführt werden?

7

7. 2 ÄrztInnen analysieren ihre Röntgenbilder

Zwei speziell geschulte Ärztinnen/Ärzte prüfen unabhängig voneinander die Aufnahmen Millimeter für Millimeter.

mehr
7

Schritt 7

2 ÄrztInnen analysieren ihre Röntgenbilder

Bei der Auswertung der Mammographie-Aufnahmen garantiert das Screening-Programm höchsten Qualitätsstandard.

Die Bilder werden von besonders qualifizierten Ärztinnen und Ärzten beurteilt. Sie sollen möglichst keine Veränderung übersehen, aber auch keinen harmlosen Schatten vorschnell als verdächtig bewerten.

Alle Ärztinnen und Ärzte, die Bilder befunden, müssen unter anderem jedes Jahr Aufnahmen von mindestens 5.000 Frauen beurteilen. Die Zuverlässigkeit der Befunde wird dadurch erhöht.

Hat eine Ärztin oder ein Arzt auf den Röntgenaufnahmen eine Auffälligkeit entdeckt, so werden die Bilder gemeinsam mit der Leiterin oder dem Leiter der Screening-Einheit noch einmal in der wöchentlichen Konferenz besprochen.

Was passiert mit meinen Daten?
Graphik: Ablauf des Mammographie-Screening-Programms
Video: Ablauf des Screening-Programms

8

8. 95 % der Ergebnisse sind unauffällig

Innerhalb von sieben Werktagen kommt das Ergebnis Ihrer Untersuchung per Post. Die meisten Frauen bekommen die Nachricht, dass alles in Ordnung ist, und sie in zwei Jahren wieder zur nächsten Mammographie eingeladen werden.

mehr
8

Schritt 8

95 % der Ergebnisse sind unauffällig

Da die Zeit des Wartens auf das Ergebnis belastend sein kann, soll es relativ schnell vorliegen. Der hohe Sicherheitsstandard bei der Auswertung der Bilder braucht aber ausreichend Zeit. Darum bekommen Sie das Untersuchungsergebnis innerhalb von sieben Werktagen nach der Untersuchung. Manchmal kann es aber zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommen, die Sie nicht beunruhigen müssen.

Die gute Nachricht ist: Bei etwa 95 Prozent aller Frauen zeigt die Mammographie keinen Hinweis auf Brustkrebs. Ihnen wird mitgeteilt, dass sie in zwei Jahren wieder unaufgefordert zum Mammographie-Screening eingeladen werden. Auf gutartige Veränderungen, die nur äußerst selten ein Risiko darstellen, wird in der Mitteilung nicht hingewiesen.

Trotz aller Sorgfalt kann ein Tumor übersehen werden. Oder ein Tumor wächst erst in den zwei Jahren bis zur nächsten Untersuchung heran. Wenn Sie Veränderungen bemerken, sollten Sie deshalb auch zwischen den zwei Jahren direkt zu einer Ärztin oder einem Arzt gehen.

 

Video: Ist das Mammographie-Screening-Programm sinnvoll?
Ich bemerke Veränderungen in meiner Brust, was soll ich tun?
Mammographie-Screening in Zahlen

9

9. Bei einem verdächtigen Befund

Zeigen die Röntgenbilder eine verdächtige Veränderung, werden Sie zu einer weiteren Untersuchung eingeladen.

mehr
9

Schritt 9

Bei einem verdächtigen Befund

Bei der Mammographie-Untersuchung sollen möglichst keine Veränderungen übersehen werden, auch wenn sie noch so klein sind. Deshalb wird jedem ausreichenden Verdacht nachgegangen.

In einer Abklärungsuntersuchung bespricht die leitende Ärztin oder der leitende Arzt Ihre Ergebnisse und die weitere Untersuchung zuerst mit Ihnen. Sie können gerne eine vertraute Person zur Untersuchung mitbringen. Selbstverständlich können Sie zusätzlich Ihre Frauen- oder Hausärztin oder Ihren Frauen- oder Hausarzt mit in die Beratung einbeziehen.

Je nach Veränderung wird nun noch einmal geröntgt, ein Ultraschall und unter Umständen auch eine Magnetresonanztomographie gemacht. Wenn diese Untersuchungen den Verdacht auf Brustkrebs nicht ausräumen können, muss das Brustgewebe direkt untersucht werden. Dafür muss ambulant und unter örtlicher Betäubung eine kleine Gewebeprobe aus der Brust entnommen werden. Ähnlich wie bei einer Blutentnahme werden dabei mit einer dünnen Hohlnadel durch die Haut mehrere winzige Gewebezylinder entnommen.

Nach Abschluss der Untersuchungen bespricht die Ärztin oder der Arzt das Ergebnis mit Ihnen.

Keine Sorge: In den meisten Fällen bestätigt sich der Verdacht auf Brustkrebs nicht. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass fünf von sechs Frauen, die zu einer weiteren Untersuchung eingeladen werden, keinen Brustkrebs haben.

Kann das Anpiksen der Brust den Tumor „aufwecken“?
Was wird bei einer Gewebeentnahme gemacht?
Graphik: Ablauf des Mammographie-Screening-Programms
Video: Wie läuft das Mammographie-Screening-Programm ab?

10

10. Wenn eine Behandlung nötig wird

Falls ein Befund auf Brustkrebs vorliegt, werden Sie in einer qualifizierten Klinik betreut. Mit einer frühen Erkennung haben Sie gute Chancen auf Genesung.

mehr
10

Schritt 10

Wenn eine Behandlung nötig wird

Das abschließende Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach der Einladung zur ersten Abklärungsuntersuchung.

Wenn sich der Verdacht auf Brustkrebs erhärtet, wird mit Ihnen das weitere Vorgehen besprochen. Selbstverständlich können Sie Ihre Frauen- oder Hausärztin oder Ihren Frauen- oder Hausarzt einbinden.

Ziel ist, dass Sie rasch in einer qualifizierten Klinik nach den besten derzeit verfügbaren Standards – in zertifizierten Brustzentren – behandelt werden können.

Wenn Brustkrebs früh entdeckt wird, stehen Ihre Chancen sehr gut, dass er dauerhaft entfernt und Ihre Brust erhalten werden kann!

Wo kann ich mich weiter informieren?
Häufig gestellte Fragen

Informations-
Hilfe

mq_2

Mammo
Cube

mq_3 Mammo Cube

Flash nicht verfügbar.

Der MammoCube ist eine Flash-Anwendung.
Um ihn zu nutzen, öffnen Sie die Seite bitte auf Ihrem
stationären Computer oder Laptop oder
downloaden und aktivieren Sie ggf. das Adobe Flash-Plugin

Die App für Handy und Tablet ist bereits in Arbeit!

hotline_1

Kontakt

hotline_2

Anrufen
und Nachfragen

hotline Anrufen und
Nachfragen

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie beantwortet Ihre Fragen rund um das Mammographie-Screening-Programm zu Themen wie Ablauf des Screenings von der Einladung bis zur Diagnoseerstellung. Wenn Sie Fragen oder Wünsche zur Terminvergabe für die Screening-Untersuchung haben, steht Ihnen Ihre zuständige Zentrale Stelle zur Verfügung: Terminanfrage.

030 . 31 99 851 - 0


oder direkt das Formular unten nutzen

Die mit (*) versehenen Angaben werden für die Beantwortung Ihrer Anfrage benötigt. Mit dem Klick auf „Absenden“ wird Ihre Frage an die Kooperationsgemeinschaft Mammographie übermittelt. Ihre Antwort erhalten Sie persönlich per E-Mail, sobald sie bearbeitet wurde.

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Suchen Sie etwas Bestimmtes?

Suche

Jetzt Suchen

suche_2 Suchergebnisse

für den Begriff ""

cal_1

Termin
Anfrage

cal_2

Termine
vereinbaren
oder absagen

mammo_icon_termine Terminanfrage

Die Kontaktdaten Ihrer zuständigen Stelle finden Sie, wenn Sie auf Ihre Region klicken oder die Postleitzahlsuche benutzen.

Jetzt suchen
faq_1

Häufig gestellte
Fragen

faq_2

und unsere
Antworten

bubble Häufig gestellte
Fragen

Ist Mammographie-
Screening
sinnvoll?

1.

Gut informiert entscheiden

Die Mammographie ist für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren bislang die einzige wirksame Screening-Methode zur Brustkrebsfrüh-erkennung. Das ist durch Studien belegt.

mehr

1. Gut informiert entscheiden

Die Mammographie ist für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren bislang die einzige wirksame Screening-Methode zur Brustkrebsfrüherkennung. Das ist durch Studien belegt.

Das Mammographie-Screening hat wie jede Krebsfrüherkennung Vor- und Nachteile. Die Untersuchung kann Leben retten. Sie kann aber auch Brustkrebs entdecken, der ohne die Früherkennung nie auffällig geworden wäre. Deshalb ist es sinnvoll, sich vor einer Untersuchung gut zu informieren. Jede Frau kann nach ihren persönlichen Bedürfnissen entscheiden, ob sie die Mammographie in Anspruch nimmt.

gut-informiert-entscheiden

 

 

2.

Mammographie-Screening kann Leben retten

Die Mammographie kann Brustkrebs in einem frühen Stadium entdecken. Dadurch erhöht sich die Chance, dass erkrankte Frauen geheilt werden können. Frauen können ihr Risiko an Brustkrebs zu sterben, um mindestens 20 Prozent senken.

mehr

2. Mammographie-Screening kann Leben retten

Die Mammographie kann Brustkrebs in einem frühen Stadium entdecken. Dadurch erhöht sich die Chance, dass erkrankte Frauen geheilt werden können. Frauen können ihr Risiko an Brustkrebs zu sterben, um mindestens 20 Prozent senken.

Vor Einführung des Mammographie-Screenings in Deutschland führten andere Länder große Studien durch. Dazu wurden zwei Gruppen gebildet: Screening-Teilnehmerinnen und Frauen, die kein Screening erhielten. Diese Studien untersuchten, ob Frauen, die regelmäßig am Mammographie-Screening teilnehmen, durch diese Maßnahme vor dem Brustkrebstod bewahrt werden können.

Ergebnis: Frauen können ihr Risiko an Brustkrebs zu sterben, um mindestens 20 Prozent senken.

Demnach werden von 1.000 Frauen, die 10 Jahre lang am Screening teilnehmen, 1 bis 2 Frauen vor dem Brustkrebstod bewahrt. Bei Frauen mit einem erhöhten Brustkrebs-Risiko kann diese Zahl etwas höher liegen.

 

3.

Brustkrebs früh erkannt im Mammographie-Screening

Bei der Mammographie wird die Brust geröntgt. Die bildgebende Methode kann auch sehr kleine bösartige Veränderungen im Brustgewebe erkennen.

mehr

3. Brustkrebs früh erkannt im Mammographie-Screening

Bei der Mammographie wird die Brust geröntgt. Die bildgebende Methode kann auch sehr kleine bösartige Veränderungen im Brustgewebe erkennen.

Ärztinnen und Ärzte entdecken jedes Jahr mehr als 17.000 Karzinome im Mammographie-Screening. Davon sind die meisten kleiner als 2 Zentimeter und haben die Lymphknoten noch nicht befallen. In der Regel bedeutet das für die Frau eine schonendere Therapie und eine gute Prognose.

mammographie-screening-frueh-erkannt

4.

Überdiagnosen im Mammographie-Screening

Durch die Brustkrebs-Früherkennung wird auch Brustkrebs entdeckt, der langsam wächst, nicht streut und zu Lebzeiten der Frauen nicht lebensbedrohlich geworden wäre (Überdiagnose). Ohne Früherkennung hätten diese Frauen nichts von ihrem Brustkrebs erfahren.

mehr

4. Überdiagnosen im Mammographie-Screening

Durch die Brustkrebs-Früherkennung wird auch Brustkrebs entdeckt, der langsam wächst, nicht streut und zu Lebzeiten der Frauen nicht lebensbedrohlich geworden wäre (Überdiagnose). Ohne Früherkennung hätten diese Frauen nichts von ihrem Brustkrebs erfahren.

So wird bei etwa einer von 6 Frauen mit Brustkrebs-Diagnose durch die Mammographie eine Veränderung der Brust gefunden, die Duktales Carcinoma in Situ (DCIS) genannt wird. Bei dieser Diagnose haben sich Zellen in den Milchgängen der Brust verändert. Sie liegen nur innerhalb der Milchgänge und machen keine Beschwerden. Wie oft sich das DCIS ausbreitet und zu einem lebensbedrohlichen Tumor weiterentwickelt, weiß man nicht.

Da sich bei keiner Frau vorhersagen lässt, ob ihr Brustkrebs harm­los bleibt, wird nach medizinischen Leitlinien eine an den Tumortyp und dessen Größe angepasste Behandlung empfohlen. Einige Frauen erhalten folglich eine Behandlung, die nicht erforderlich gewesen wäre (Übertherapie). Doch ist die Therapie in diesen Fällen weniger belastend als bei Karzinomen im fortgeschrittenen Stadium. Frauen benötigen in der Regel keine Chemotherapie, die Brust kann häufig brusterhaltend operiert werden. Auch die Achselhöhlen müssen nicht von befallenen Lymphknoten befreit werden.

Wie häufig Überdiagnosen vorkommen, kann die Wissenschaft nicht eindeutig beantworten, sondern nur schätzen. Aktuell geht man von folgenden Zahlen aus:  Von 1.000 Frauen, die 10 Jahre lang am Screening teilnehmen, erhalten 5 bis 7 Frauen eine Überdiagnose.

5.

Kann Brustkrebs übersehen werden?

Auch zwischen zwei Screening-Untersuchungen kann Brustkrebs auftreten. Etwa ein Viertel aller Brustkrebserkrankungen bei Programm-Teilnehmerinnen wird zwischen zwei Screening-Runden entdeckt.

mehr

5. Kann Brustkrebs übersehen werden?

Auch zwischen zwei Screening-Untersuchungen kann Brustkrebs auftreten. Etwa ein Viertel aller Brustkrebserkrankungen bei Programm-Teilnehmerinnen wird zwischen zwei Screening-Runden entdeckt.

Bei diesen Brustkrebserkrankungen handelt es sich bei der Hälfte der Fälle um schnellwachsende Tumore, die zum Zeitpunkt der Screening-Untersuchung noch nicht aufgetreten waren. Bei den anderen Fällen sind es Tumore, auf deren Entstehen nur im Nachhinein minimale Anzeichen in der Mammographie hinweisen. Darüber hinaus können aber auch trotz hoher Bildqualität und doppelter Befundung bestehende Tumore übersehen werden.

Krebszelle

 

6.

Qualität des Mammographie-Screenings ist gesichert

Das Mammographie-Screening-Programm ist das erste Krebs-Früherkennungsprogramm nach einheitlichen europäischen Qualitätsstandards. Es wird von Ärztinnen und Ärzten sowie radiologischen Fachkräften in insgesamt 95 Screening-Einheiten umgesetzt.

mehr

6. Qualität des Mammographie-Screenings ist gesichert

Das Mammographie-Screening-Programm ist das erste Krebs-Früherkennungsprogramm nach einheitlichen europäischen Qualitätsstandards. Es wird von Ärztinnen und Ärzten sowie radiologischen Fachkräften in insgesamt 95 Screening-Einheiten umgesetzt.

Die Vorteile des Mammographie-Screening-Programms im Überblick:

Zertifizierte Screening-Einheiten: Die Untersuchungen finden in sogenannten Screening-Einheiten statt. Das sind Zentren, die auf die Mammographie spezialisiert sind und eine spezielle Zulassung dafür haben. Diese müssen die Zentren regelmäßig alle 30 Monate erneuern.

Hohe Qualität der Untersuchung: Die Mammographie wird von speziell geschulten Radiologischen Fachkräften an streng kontrollierten, modernen Geräten durchgeführt.

Doppelbefundung der Screeningbilder: Jede Mammographie wird von mindestens zwei Ärztinnen oder Ärzten unabhängig voneinander begutachtet. Als Nachweis ihrer Qualifikation müssen diese mindestens 5.000 Mammographien pro Jahr beurteilen und regelmäßig Fortbildungen absolvieren.

Abklärung beim Verdachtsfall: Im Verdachtsfall werden weitere nötige Untersuchungen durch speziell ausgebildete Ärztinnen und Ärzte durchgeführt. Die Ergebnisse werden mit den beteiligten Ärztinnen und Ärzten gemeinsam besprochen.

Transparente Programm-Ergebnisse: Das Programm wird streng kontrolliert. Die Ergebnisse der Screening-Untersuchungen werden jährlich von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie ausgewertet und in Jahresberichten veröffentlicht.

Jahresbericht Evaluation 2012
Jahresbericht Qualitätssicherung 2012

7.

Verdachtsbefunde sorgfältig abklären

Im Mammographie-Screening-Programm befunden immer zwei speziell geschulte ÄrztInnen die Röntgenaufnahmen. Zeigen sich dabei auffällige Veränderungen im Brustgewebe, die auf eine Krebserkrankung hindeuten, wird die Frau zu einem weiteren Termin mit ergänzender Tast-, Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung eingeladen.

mehr

7. Verdachtsbefunde sorgfältig abklären

Im Mammographie-Screening-Programm befunden immer zwei speziell geschulte ÄrztInnen die Röntgenaufnahmen. Zeigen sich dabei auffällige Veränderungen im Brustgewebe, die auf eine Krebserkrankung hindeuten, wird die Frau zu einem weiteren Termin mit ergänzender Tast-, Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung eingeladen.

Bei einem Teil der Frauen ist zur Klärung des Verdachtsbefundes zusätzlich eine Gewebeentnahme (minimal-invasive Biopsie) erforderlich. In den meisten Fällen kann durch die zusätzlichen Untersuchungen der Brustkrebsverdacht ausgeschlossen werden.

Zusätzliche Untersuchungen sowie die Wartezeit auf die Untersuchungsergebnisse können für die Frauen psychisch belastend sein. Doch ist die Abklärung von Verdachtsbefunden wichtig, um Brustkrebs möglichst nicht zu übersehen.

Durch die Qualitätssicherung im Mammographie-Screening kann die Anzahl der Wiedereinbestellungen zu ergänzenden Untersuchungen weitgehend gering gehalten werden, was die jährlichen Auswertungen der rund 2,8 Millionen Untersuchungen belegen.

Von 1.000 Frauen, die sich im Mammographie-Screening untersuchen lassen, erhalten…

  • 970 Frauen einen unauffälligen Befund
  • 30 Frauen einen auffälligen Befund
  • 12 Frauen eine minimal-invasive Gewebeentnahme (Biopsie)
  • 6 Frauen die Diagnose Brustkrebs.

Mehr als 17.000 bösartige Tumore werden pro Jahr im Mammographie-Screening-Programm entdeckt.

8.

Strahlendosis im Mammographie-Screening sehr gering

Bei der Mammographie werden Röntgenstrahlen eingesetzt. Die Strahlendosis für die Untersuchung unterliegt vorgegebenen Grenzwerten. Die Strahlenbelastung ist so niedrig, dass sie normalerweise keine Folgen hat.

mehr

8. Strahlendosis im Mammographie-Screening sehr gering

Bei der Mammographie werden Röntgenstrahlen eingesetzt. Die Strahlendosis für die Untersuchung unterliegt vorgegebenen Grenzwerten. Die Strahlenbelastung ist so niedrig, dass sie normalerweise keine Folgen hat.

Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass Röntgenuntersuchungen in sehr seltenen Fällen zur Entstehung von Krebs beitragen können.

  • Die Strahlenbelastung wird möglichst gering gehalten.
  • Die eingesetzten modernen, digitalen Geräte erfüllen hohe Qualitätsstandards und werden täglich kontrolliert.
  • Das Zusammendrücken der Brust bei der Untersuchung kann für Frauen unangenehm bis schmerzhaft sein, dauert aber nur kurze Zeit. Die Kompression der Brust ermöglicht eine besonders gute Durchleuchtung bei niedriger Strahlendosis.

9.

Kann das Mammographie-Screening empfohlen werden?

Die Mammographie gilt bislang als einzige wirksame Screening-Methode zur Brustkrebs-Früherkennung für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Das ist durch Studien belegt. Deshalb wird das Mammographie-Screening-Programm Frauen in dieser Altersgruppe auch angeboten und von den Krankenkassen bezahlt.

mehr

9. Kann das Mammographie-Screening empfohlen werden?

Die Mammographie gilt bislang als einzige wirksame Screening-Methode zur Brustkrebs-Früherkennung für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Das ist durch Studien belegt. Deshalb wird das Mammographie-Screening-Programm Frauen in dieser Altersgruppe auch angeboten und von den Krankenkassen bezahlt.

Bei der Mammographie werden Röntgenstrahlen eingesetzt. Die Strahlendosis für die Untersuchung unterliegt vorgegebenen Grenzwerten. Die Strahlenbelastung ist so niedrig, dass sie normalerweise keine Folgen hat.

Mehrere internationale Expertengremien haben die Vor- und Nachteile des Mammographie-Screenings gegeneinander abgewogen. Dabei stellen sie die Anzahl der geretteten Leben der Anzahl der Überdiagnosen gegenüber. Bei diesen wissenschaftlichen Berechnungen handelt es sich um Schätzungen.

Die Expertengremien wählen dabei unterschiedliche Herangehensweisen und kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die meisten empfehlen die Durchführung eines Mammographie-Screening-Programms als Früherkennungsmaßnahme für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren.

Im Merkblatt des Gemeinsamen Bundesausschusses, das jede Frau in Deutschland ab 50 Jahren mit der Einladung zum Mammographie-Screening-Programm erhält, findet sich keine Empfehlung oder Aufforderung zur Teilnahme. Denn hier steht die freie Entscheidung der Frau im Vordergrund: „Ob Sie am Mammographie-Screening teilnehmen möchten oder nicht, entscheiden Sie selbst.“

mammomobil_1

Mammographie mobil

mammomobil_2

Wir
kommen zu ihnen

mammo_icon_mammobil Mammographie Mobil

Auch Frauen in ländlichen Regionen sollen ohne großen Aufwand am Mammographie-Screening-Programm teilnehmen können. Deshalb gibt es neben den rund 100 stationären Screening-Einheiten in Deutschland zusätzlich das „Mammobil“:

Es handelt sich um eine mobile Untersuchungseinheit: eine Röntgenstation auf Rädern. Sie macht an verschiedenen Orten in Deutschland Station und ermöglicht Ihnen, ohne weite Anfahrtswege am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen. In diesem Hightech-Fahrzeug werden die Röntgenaufnahmen erstellt und direkt an die befundenden Ärztinnen und Ärzte übermittelt. Immer zwei dieser speziell ausgebildeten Fachärzte begutachten die Mammographien unabhängig voneinander. Alle Abläufe können genauso gemacht werden, wie es in den stationären Screening-Einheiten der Fall ist.

Mammo-Mobil_Foto

downloads_1

Informations-
Material

downloads_2

Broschüren
Flyer und
Merkblätter

mammo_icon_downloads Downloads

Merkblatt zum Mammographie-Screening

PDF herunterladen

Flyer: Mammographie Screening - GUT INFORMIERT ENTSCHEIDEN

PDF herunterladen

Pressemitteilung: Brustkrebsmonat 2015

PDF herunterladen

Infokarte zum Mammographie Screening Programm

PDF herunterladen

Ablauf des Mammographie-Screening-Programms

PDF herunterladen

Factsheet - Evaluations- und Qualitätsbericht 2012

PDF herunterladen

Pressemitteilung: Evaluationsbericht 2005-2012

PDF herunterladen

Jahresbericht Evaluation 2012 – Deutsches Mammographie-Screening-Programm

PDF herunterladen

Jahresbericht Qualitätssicherung 2012 - Deutsches Mammographie-Screening-Programm

PDF herunterladen

Musterbrief Einladung Mammographie-Screening

PDF herunterladen

Bei der Untersuchung: Fragebogen zu Vorerkrankungen (Anamnesebogen)

PDF herunterladen

Fotolia 90964636 S Copyright

PDF herunterladen

Ich bin dabei, weil
ich Brustkrebs-Früherkennung als Chance sehe.

Ich bin dabei,
weil ich Brustkrebs-Früherkennung als Chance sehe.

Früherkennung kann Brustkrebs nicht verhindern, aber

die Mammographie kann Brustkrebs im Frühstadium entdecken. Dadurch erhöht sich die Chance, dass erkrankte Frauen geheilt werden.

10 Schritte zur Brustkrebs-Früherkennung

Ich bin dabei, weil
immer zwei Ärzte meine Aufnahmen beurteilen.

Ich bin dabei,
weil immer zwei Ärzte meine Aufnahmen beurteilen.

Früherkennung kann Brustkrebs nicht verhindern, aber

sie bedeutet in der Regel für die Frau eine schonendere Therapie und eine gute Prognose.

10 Schritte zur Brustkrebs-Früherkennung

Ich bin dabei, weil
ich selbst entscheide, was gut für mich ist.

Ich bin dabei,
weil ich selbst entscheide, was gut für mich ist.

Früherkennung kann Brustkrebs nicht verhindern, aber

wenn Frauen sich für eine Brustkrebs-Früherkennung entscheiden, dann ist das Mammographie-Screening nach wie vor die einzige als wirksam anerkannte Methode für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren.

10 Schritte zur Brustkrebs-Früherkennung

Mammographie
in Zahlen

Frauen pro Jahr erkranken in Deutschland an Brustkrebs Quelle: Robert-Koch-Institut,
Krebs in Deutschland 2009/2010, 9. Ausgabe 2013

mehr

Immer 2 Ärzt_innen begutachten unabhängig voneinander Ihre Aufnahmen

mehr

970 von 1.000 unter-
suchten Frauen
erhalten einen
unauffälligen Befund

mehr

30 von 1.000 unter-
suchten Frauen
erhalten einen auffälligen Befund
und daher noch einmal eine ergänzende
Untersuchung mit Ultraschall und
Mammographie

mehr

Eine Gewebeentnahme wird bei 12 von 1.000
untersuchten Frauen minimal-
invasiv durchgeführt.

mehr

82% der im Screening entdeckten bösartigen Tumore sind maximal 20 mm gross.

mehr

80% der im Screening entdeckten bösartigen Tumore sind ohne Lymphknotenbefall.

mehr

6 von 1.000 unter-
suchten Frauen
erhalten die Diagnose
Brustkrebs

mehr

bösartige Tumore werden pro Jahr im Screening-
programm diagnostiziert

mehr

Mammographie in Zahlen

Einmal im Jahr führt die Kooperationsgemeinschaft Mammographie die Ergebnisse aller Untersuchungen im qualitätsgesicherten  Brustkrebsfrüherkennungsprogramm zusammen und wertet die Daten aus. In 2012 haben rund 2,8 Millionen Frauen am Screening teilgenommen. Von 1.000 untersuchten Frauen werden 30 Frauen noch einmal zu einer ergänzenden Untersuchung mit Abtasten, Ultraschall oder Mammographie eingeladen. Eine minimal-invasive Gewebeentnahme wird bei 12 Frauen notwendig. Bei 6 Frauen bestätigt sich die Diagnose Brustkrebs.

Im Mammographie-Screening-Programm begutachten immer zwei spezialisierte ÄrztInnen die Röntgenaufnahmen. Brustkrebs wird einem viel früheren Stadium entdeckt, als vor der Einführung des Programms. Für Frauen bedeutet dies die Chance auf eine schonendere, brusterhaltende Behandlung.

vcard_1

Über
uns

vcard_2

Kooperations-
gemeinschaft
Mammographie

vcard_2Über uns

Kooperationsgemeinschaft Mammographie

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie ist in gemeinsamer Trägerschaft von den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im August 2003 gegründet worden. Ihre Aufgabe ist die Koordination, Qualitätssicherung und Evaluation des Mammographie-Screening-Programms. Fünf Referenzzentren in Berlin, Nord (Oldenburg), Südwest (Marburg), München und Münster übernehmen regional die Aufgaben der Kooperationsgemeinschaft und sind für die Fortbildung der am Programm teilnehmenden Ärzte und Ärztinnen sowie der radiologischen Fachkräfte verantwortlich.

Das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs richtet sich bundesweit an über zehn Millionen Frauen. Es wird von Ärzten und Ärztinnen sowie radiologischen Fachkräften in insgesamt 95 Screening-Einheiten getragen. Das Mammographie-Screening-Programm ist das erste systematische Krebsfrüherkennungsprogramm nach europäischen Qualitätsstandards in Deutschland und das größte Screening-Programm in Europa. Regelmäßige Zertifizierungen aller Screening-Einheiten sowie eine umfassende Evaluation der Abläufe und Ergebnisse des Programms durch die Kooperationsgemeinschaft Mammographie sollen gewährleisten, dass die Qualitätsstandards eingehalten werden.

Weitere Informationen zu den Trägern der Kooperationsgemeinschaft Mammographie finden Sie unter fachservice.mammo-programm.de.

Sie haben Fragen zu Themen wie Ablauf des Screenings von der Einladung bis zur Diagnoseerstellung, dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir beantworten gern Ihre Fragen.

Zuletzt geändert: 25.09.2015

quiz_1

Das
Wissensquiz

quiz_2

Spielend
mehr erfahren

quiz_3 Das Wissens-Quiz

Testen Sie Ihr Wissen! In den folgenden Aussagen ist jeweils nur eine Antwort richtig. Klicken Sie an, welche Sie für richtig halten und erfahren Sie spielend mehr zur Brustkrebs-Früherkennung.

Das Quiz wurde entwickelt vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Für alle Fragen rund um die Früherkennung von Brustkrebs können Sie sich an den Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums wenden.

0800 . 4 20 30 40 (täglich - kostenfrei - von 8:00 - 20:00 Uhr)
krebsinformationsdienst@dkfz.de

1 Das Mammographie-Screening entdeckt

  • mehr kleine Tumoren
  • nur kleine Tumoren
  • alle Tumoren
  • nur bösartige Tumoren

2 Frauen, die wegen Brustkrebs in der Familie befürchten, dass bei ihnen eine erbliche Veranlagung für Brustkrebs vorliegt

  • Können bei ihrem Frauenarzt einen Gentest machen lassen
  • Müssen bei ihrer Krankenkasse einen Antrag zur Kostenübernahme für den Gentest stellen
  • Können sich in einem spezialisierten Zentrum informieren und zu Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung kostenlos beraten und ggf. testen lassen
  • Sind verpflichtet, sich testen zu lassen, um Vorsorgeuntersuchungen außerhalb der gesetzlichen Früherkennung bezahlt zu bekommen

3 Als "Hochrisikogruppen" im Hinblick auf Brustkrebs gelten

  • Frauen mit nachgewiesenen Veränderungen in den Brustkrebsgenen BRCA1 und BRCA2
  • Frauen, die sehr früh ihre Regel bekommen haben und spät in die Wechseljahre kommen
  • Alkoholikerinnen
  • Frauen, die in den Wechseljahren Hormone eingenommen haben

4 Erblich bedingter Brustkrebs

  • bedarf einer besonderen Behandlung
  • metastasiert immer
  • wird in der Regel behandelt wie "normaler" Brustkrebs
  • hat eine schlechtere Prognose als "normaler" Brustkrebs

5 Im Screening wird bei ... Brustkrebs festgestellt.

  • einer von 1000 Frauen
  • 8 von 1000 Frauen
  • 20 von 1000 Frauen
  • 50 von 1000 Frauen

6 Der Begriff Screening bedeutet

  • untersuchen
  • erkennen
  • sieben
  • ein Bild erzeugen

Sie haben noch mehr Fragen?

Die ExpertInnen des Krebsinformationsdiensts beantworten sie gerne persönlich.


0800 . 4 20 30 40
täglich - kostenfrei - von 8:00 - 20:00 Uhr

Impressum

Impressum

Impressum

Zuletzt geändert: 25.09.2015