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Aktuelle Publikationen





Modell zur Evaluation der Brustkrebssterblichkeit

Oktober 2011. Verfahren zur Bewertung der Wirksamkeit des Deutschen Mammographie-Screening-Programms auf die Senkung der Sterblichkeit durch Brustkrebs Stellungnahme des Wissenschaftlichen Gremiums des Beirates der Kooperationsgemeinschaft Mammographie
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Brustkrebs - Aktuelle Zahlen aus den Gemeinsamen Krebsregistern

Juni 2011 Seit 1961 sammeln die Gemeinsamen Krebsregister (GKR) der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen Daten zum Thema Brustkrebs. In der Rubrik „Fakten und Wissenswertes“ hat das GKR jetzt aktuelle Zahlen zu Inzidenz, Mortalitätsrate und zum Mammographie-Screening veröffentlicht, die den Einfluss des Screenings in den neuen Bundesländern und Berlin zeigen. 

Heide Wilsdorf-Köhler, Brigitte Streller, Roland Stabenow: Brustkrebs, GKR – Fakten und Wissenswertes, Juni 2011, Ausgabe 2.

Externer Link zum GKR: Brustkrebs.pdf
 


Mammographie-Screening in Sachsen - Auswertung des Klinischen Krebsregisters

August 2010 In Sachsen existieren bereits seit 15 Jahren flächendeckend arbeitende Krebsregister an den Tumorzentren. Dadurch können in dieser Region zeitnah die Veränderungen durch die Einführung des Mammographie-Screening-Programms registriert werden. Eine erste Auswertung, die deutlich die Auswirkungen des Screenings zeigen kann, ist nun im Mitteilungsblatt der Sächsischen Krebsgesellschaft veröffentlicht worden.

Schubotz, B.; Wulff, V.: Die Einführung des Mammografie-Screenings in Sachsen im Spiegel der Daten der Klinischen Krebsregister, Mitteilungsblatt der Sächsischen Krebsgesellschaft für medizinische Fachkreise 3/2010, S. 4-7.

Artikel Sächsische Krebsgesellschaft.pdf, 3.771 kB


Erster Qualitätsbericht des Mammographie-Screening-Programms veröffentlicht

August 2010 Frauen, die am Programm zur Früherkennung von Brustkrebs teilnehmen, erhalten eine Behandlung auf höchstem Niveau. Das zeigt der erste Qualitätsbericht, den die Kooperationsgemeinschaft Mammographie im August 2010 vorgestellt hat.

In dem Bericht sind die Auswertungen der zahlreichen Maßnahmen zur Qualitätssicherung aus den ersten drei Jahren von 2005 bis 2007 zusammengefasst. Darin zeigt sich, dass die wesentlichen Parameter zur Beurteilung der Programmqualität erfüllt werden.


Qualitätsbericht 2005 - 2007.pdf, 2.104 kB


Aktualisiertes Merkblatt Mammographie-Screening: Aufklärung über Vor- und Nachteile des Programms

Juli 2010 Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und die Kooperationsgemeinschaft Mammographie (KoopG) haben gemeinsam das aktualisierte Merkblatt für das Mammographie-Screening vorgestellt. Frauen sollen mit dem neuen Merkblatt ausgewogen und noch strukturierter über Inhalte sowie über Vor- und Nachteile des Programms zur Brustkrebsfrüherkennung aufgeklärt werden, um auf dieser Basis eine informierte und individuelle Entscheidung treffen zu können.

Eine Überarbeitung des Merkblatts war nötig geworden, da das bislang verwendete Merkblatt – gemessen an aktuellen Standards, die diverse Forderungskataloge an zeitgemäße Patienteninformationen stellen – Defizite vor allem in der Sprache und in der ausgewogenen Darstellung der Vor- und Nachteile aufwies.

Merkblatt in Deutsch.pdf, 136 kB

Schnittstelle zu zertifizierten Brustzentren funktioniert

Mai 2010 Die qualitätsgesicherte Kette von der Diagnostik des Brustkrebses im Screening bis zu Therapie im zertifizierten Brustzentrum führt dazu, dass im T1-Anfangsstadium des Brustkrebses nicht nur 70 Prozent aller Frauen brusterhaltend operiert werden, sondern nach den neuesten Analysen der Deutschen Gesellschaft für Senologie diese Rate bereits bei 85 Prozent liegt. Das  berichtete Prof. Dr. Diethelm Wallwiener, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Tübingen und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Senologie in seinem Vortrag am 18. Mai 2010 in Berlin anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Mammographie-Screening-Programms. „Auf dieser Basis ist Deutschland heute das Land mit der besten flächendeckenden Brustkrebsversorgung überhaupt geworden“, so Wallwiener.

Hier finden Sie den Vortrag: Vortrag Prof. Wallwiener.pdf, 34 kB


BMU zu Mammographien bei asymptomatischen Frauen

Mai 2010 Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) macht in einer Stellungnahme deutlich, dass z.B. die subjektive Befürchtung einer Frau, sie habe einen Tumor, oder allein ihre Einwilligung zur Untersuchung keine ausreichende Begründung für die Zulässigkeit einer Röntgenuntersuchung nach Röntgen- und Strahlenschutzrecht darstelle. Die Zulässigkeit hänge vielmehr davon ab, ob eine Maßnahme nach den Regeln der ärztlichen Kunst erfolgt sei oder nicht. Dies beinhaltet immer auch eine Nutzen-Risikoabwägung des Arztes.

 Stellungnahme BMU.pdf, 41 kB


Stellungnahme

April 2010 Univ.-Prof. Dr. med. Walter Heindel, Leiter des Referenzzentrum Mammographie am Universitätsklinikum Münster, nimmt Stellung zu der der von Jørgensen et al. im British Medical Journal veröffentlichten Studie zur Wirksamkeit des Mammographie-Screenings.

Stellungnahme Heindel.pdf, 99 kB

Die aktuelle Studie im BMJ finden Sie hier.
Eine aktuelle Studie zu Überdiagnosen im Mammographie-Screening finden Sie hier.


Kennzahlen Mammographie-Screening

Februar 2010. Die „Kennzahlen Mammographie-Screening“ sind ein Zahlenmodell, das Frauen ein Gefühl für
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Änderung des Datenflusses im Mammographie-Screening

Januar 2010. Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Änderung des Datenflusses im Mammographie-Screening ist im Januar 2010 in Kraft getreten. Die Änderung der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie ermöglicht nun einen regelmäßigen Abgleich von Daten der Screening-Einheiten und der Krebsregister. Dadurch können u. a. Intervallkarzinome zuverlässig identifiziert und ausgewertet werden.

Den Text und weitere Informationen dazu finden Sie hier.


Erste epidemiologische Analyse in der Region Münster zu Effekten des Mammographie-Screenings

Dezember 2009. Bei Frauen, die am Screening teilnehmen, werden signifikant mehr Tumoren erkannt als im gleichen Zeitraum bei Nichtteilnehmerinnen. Zudem sind die Brustkrebskarzinome in einem prognostisch günstigeren Stadium als die Tumoren, die außerhalb des Screenings gefunden werden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Referenzzentrums Mammographie am Universitätsklinikum Münster unter der Leitung von Univ.-Prof. Walter Heindel mit dem epidemiologischen Krebsregister NRW. Die Studie ist in der Dezemberausgabe 2009 der RöFo erschienen.

Weigel, S.; Batzler, W. U.; Decker, T.; Hense, H. W.; Heindel, W.:
Erste epidemiologische Analyse der Brustkrebsinzidenz und der Tumorcharakteristika nach Implementierung des populationsbezogenen digitalen Mammografie-Screening-Programms, Fortschr Röntgenstr 2009; 181:1144-1150.

Neue Empfehlungen zum Mammographie-Screening in den USA

November 2009. Die U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) hat ihre Empfehlungen zum Mammographie-Screening deutlich zurückgenommen. Für Frauen ohne bekannte Risiken sei die Mammographie im Alter zwischen 50 und 74 im Abstand von zwei Jahren sinnvoll. Bei Frauen über 75 Jahren fehle es an Beweisen für einen Nutzen der Untersuchung. Noch 2002 hatte das Gremium das Screening bereits ab 40 empfohlen – und dies im Abstand von ein bis zwei Jahren. Auch von der regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust rät die USPSTF jetzt ab. Das Gremium aus 16 Ärzten und Wissenschaftlern sichtet im Auftrag des US-Gesundheitsministeriums regelmäßig den Stand der Wissenschaft zu Früherkennungsuntersuchungen.

Die neuen Empfehlungen der USPSTF.

 


 

Qualitätsbericht 2005 -
2007.pdf, 2.104 kB



Evaluationsbericht 2005 -
2007.pdf, 1.268 kB



Merkblatt in Deutsch.pdf, 136 kB