


Mit dem Ziel, den Nutzen für die Frauen so groß wie möglich zu halten, ist deshalb ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess im Programm vorgesehen.
Oberstes Prinzip ist dabei eine konstante Qualitätssicherung. Sie erfolgt auf der Basis der europäischen Leitlinien und umfasst sowohl die fachliche Qualifikation der im Screening tätigen Ärzte und des medizinischen Fachpersonals als auch die technische Geräteausstattung.
Vor ihrem Start werden die Screening-Einheiten von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie überprüft und anschließend zertifiziert. Erst dann können sie mit dem Mammographie-Screening beginnen. Damit die Screening-Einheiten eine gleichbleibende hohe Qualität gewährleisten, werden die Überprüfungen in regelmäßigen Abständen wiederholt. Diese sogenannte Rezertifizierung stellt sicher, dass die vorgeschriebenen Qualitätsstandards eingehalten werden.
In diesem Zusammenhang spielt die Fortbildung aller am Screening beteiligten Personen eine weitere tragende Rolle innerhalb der Qualitätssicherung. Die am Früherkennungsprogramm teilnehmenden Ärzte sind beispielsweise zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung ihrer fachlichen Qualifikation verpflichtet. Sie sind dazu angehalten, regelmäßig an Maßnahmen zur Qualitätssicherung teilzunehmen.
Erst wenn all diese Faktoren zusammenspielen, kann von einer gleichbleibenden, hohen Qualität des Mammographie-Screening-Programms ausgegangen werden.