Einstiegskurse
Einstiegskurse und angeleitete Tätigkeiten (Hospitationen)

Auf dieser Seite finden Sie Termine und ausführliche Informationen zu den Fortbildungskursen zum Einstieg und zu angeleiteten Tätigkeiten (Hospitationen) im Mammographie-Screening-Programm.

Die Erläuterungen zu den Inhalten gemäß BMV-Ä/EKV und Krebsfrüherkennungs-Richtlinie finden Sie weiter unten.
1. Multidisziplinäre Kurse zur Einführung in das Programm
Dieser Fortbildungskurs ist für alle verpflichtend, die im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms tätig werden möchten, das heißt: für Programmverantwortliche Ärzte, befundende Ärzte und radiologische Fachkräfte. Diese Anforderungen gelten auch für Pathologen, Ärzte, die unter Röntgenkontrolle stanzen, chirurgisch tätige, radiologisch tätige und pathologisch tätige Krankenhausärzte.
Bitte melden Sie sich bei Ihrem zuständigen Referenzzentrum für diesen Kurs an oder lassen Sie sich auf der Warteliste registrieren.
Hier geht es zu den Referenzzentren
Inhalte des MD-Kurses gemäß BMV-Ä/EKV finden Sie hier
| MD |
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27.04.2012 bis 28.04.2012 |
Referenzzentrum München Einsteinstrasse 3 81675 München
Tel.: 089/961661330
Fax: 089/961661340 E-Mail |
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| MD |
digital |
22.06.2012 bis 23.06.2012 |
Referenzzentrum Nord Marie-Curie-Str. 1 26129 Oldenburg (Ol)
Tel.: 044136116–801
Fax: 044136116–819 E-Mail |
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| MD |
digital |
22.09.2012 bis 23.09.2012 |
Referenzzentrum Südwest Bahnhofstraße 7 35037 Marburg
Tel.: 06421/9996123
Fax: 06421/9996124 E-Mail |
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| MD |
digital |
02.11.2012 bis 03.11.2012 |
Referenzzentrum Berlin Straße des 17. Juni 106-108 10623 Berlin
Tel.: 030/39883990
Fax: 030/398839930 E-Mail |
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2. Fortbildungskurs für Programmverantwortliche Ärzte (PVA)
Dieser Kurs ist für alle künftigen Programmverantwortlichen Ärzte verpflichtend. Das Referenzzentrum Berlin hat sich auf diesen Kurs spezialisiert, bitte wenden Sie sich zur Anmeldung an das
Referenzzentrum Berlin.
Inhalte des PVA-Kurses gemäß BMV-Ä/EKV finden Sie hier
Derzeit keine Fortbildungskurse in diesem Bereich online.
3. Fortbildungskurs zur Befundung von Screening-Aufnahmen (BM)
Dieser Kurs ist für Programmverantwortliche Ärzte und befundende Ärzte verpflichtend.
Bitte melden Sie sich bei Ihrem zuständigen Referenzzentrum für diesen Kurs an oder lassen Sie sich auf der Warteliste registrieren.
Hier geht es zu den Referenzzentren
Inhalte des BM-Kurses gemäß BMV-Ä/EKV finden Sie hier
| BM |
digital |
10.02.2012 bis 12.02.2012 |
Referenzzentrum Südwest Bahnhofstraße 7 35037 Marburg
Tel.: 06421/9996123
Fax: 06421/9996124 E-Mail |
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| BM |
digital |
25.06.2012 bis 27.06.2012 |
Referenzzentrum Berlin Straße des 17. Juni 106-108 10623 Berlin
Tel.: 030/39883990
Fax: 030/398839930 E-Mail |
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| BM |
digital |
30.08.2012 bis 01.09.2012 |
Referenzzentrum Münster Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1 48149 Münster
Tel.: 0251/8345650
Fax: 0251/8345660 E-Mail |
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4. Fortbildungskurs zur Erstellung von Screening-Aufnahmen (EM)
Für radiologische Fachkräfte ist neben dem MD-Kurs auch dieser Kurs vorgeschrieben.
Bitte melden Sie sich bei Ihrem zuständigen Referenzzentrum für diesen Kurs an oder lassen Sie sich auf der Warteliste registrieren.
Hier geht es zu den Referenzzentren
Inhalte des EM-Kurses gemäß BMV-Ä/EKV finden Sie hier
| EM |
digital |
01.03.2012 bis 03.03.2012 |
Referenzzentrum Nord Marie-Curie-Str. 1 26129 Oldenburg (Ol)
Tel.: 044136116–801
Fax: 044136116–819 E-Mail |
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| EM |
digital |
22.03.2012 bis 24.03.2012 |
Referenzzentrum Südwest Bahnhofstraße 7 35037 Marburg
Tel.: 06421/9996123
Fax: 06421/9996124 E-Mail |
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| EM |
digital |
10.05.2012 bis 12.05.2012 |
Referenzzentrum Berlin Straße des 17. Juni 106-108 10623 Berlin
Tel.: 030/39883990
Fax: 030/398839930 E-Mail |
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| EM |
digital |
31.05.2012 bis 02.06.2012 |
Referenzzentrum Münster Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1 48149 Münster
Tel.: 0251/8345650
Fax: 0251/8345660 E-Mail |
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| EM |
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14.06.2012 bis 16.06.2012 |
Referenzzentrum München Einsteinstrasse 3 81675 München
Tel.: 089/961661330
Fax: 089/961661340 E-Mail |
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| EM |
digital |
06.09.2012 bis 08.09.2012 |
Referenzzentrum Nord Marie-Curie-Str. 1 26129 Oldenburg (Ol)
Tel.: 044136116–801
Fax: 044136116–819 E-Mail |
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| EM |
digital |
18.10.2012 bis 20.10.2012 |
Referenzzentrum Berlin Straße des 17. Juni 106-108 10623 Berlin
Tel.: 030/39883990
Fax: 030/398839930 E-Mail |
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| EM |
digital |
08.11.2012 bis 10.11.2012 |
Referenzzentrum Südwest Bahnhofstraße 7 35037 Marburg
Tel.: 06421/9996123
Fax: 06421/9996124 E-Mail |
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| EM |
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15.11.2012 bis 17.11.2012 |
Referenzzentrum München Einsteinstrasse 3 81675 München
Tel.: 089/961661330
Fax: 089/961661340 E-Mail |
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5. Fortbildungskurs zur Durchführung von Ultraschalluntersuchungen (US)
Dieser Kurs ist für Programmverantwortliche Ärzte obligatorisch.
Das
Referenzzentrum München hat sich auf diesen Kurs spezialisiert, bitte wenden Sie sich bezüglich einer Anmeldung dorthin.
Inhalte des US-Kurses gemäß BMV-Ä/EKV finden Sie hier
| US |
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10.05.2012 bis 11.05.2012 |
Referenzzentrum München Einsteinstrasse 3 81675 München
Tel.: 089/961661330
Fax: 089/961661340 E-Mail |
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| US |
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23.11.2012 bis 24.11.2012 |
Referenzzentrum München Einsteinstrasse 3 81675 München
Tel.: 089/961661330
Fax: 089/961661340 E-Mail |
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6. Fortbildungskurs zur Durchführung von Biopsien (BI)
Alle künftigen Programmverantwortlichen Ärzte, die im Auftrag des Programmverantwortlichen Arztes Stanzbiospien unter Röntgenkontrolle durchführen, müssen diesen Kurs belegen.
Das
Referenzzentrum Nord und das
Referenzzentrum Südwest haben sich auf diesen Kurs spezialisiert, bitte wenden Sie sich bezüglich einer Anmeldung dorthin.
Inhalte des BI-Kurses gemäß BMV-Ä/EKV finden Sie hier
| BI |
digital |
21.04.2012 bis 21.04.2012 |
Referenzzentrum Südwest Bahnhofstraße 7 35037 Marburg
Tel.: 06421/9996123
Fax: 06421/9996124 E-Mail |
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| BI |
digital |
20.10.2012 bis 20.10.2012 |
Referenzzentrum Nord Marie-Curie-Str. 1 26129 Oldenburg (Ol)
Tel.: 044136116–801
Fax: 044136116–819 E-Mail |
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7. Fortbildungskurs zur Beurteilung histopathologischer Präparate (HI)
Dieser Kurs ist für alle am Programm beteiligten Pathologen obligatorisch.
Das
Referenzzentrum München und das
Referenzzentrum Münster haben sich auf diesen Kurs spezialisiert, bitte wenden Sie sich bezüglich einer Anmeldung dorthin.
Inhalte des HI-Kurses gemäß BMV-Ä/EKV finden Sie hier
| HI |
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15.06.2012 bis 16.06.2012 |
Referenzzentrum München Einsteinstrasse 3 81675 München
Tel.: 089/961661330
Fax: 089/961661340 E-Mail |
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| HI |
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26.10.2012 bis 27.10.2012 |
Referenzzentrum München Einsteinstrasse 3 81675 München
Tel.: 089/961661330
Fax: 089/961661340 E-Mail |
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8. Hospitanzen bzw. angeleitete Tätigkeiten
Vor Aufnahme ihrer Arbeit in der Screening-Einheit müssen Programmverantwortliche Ärzte (vier Wochen), befundende Ärzte (eine Woche) sowie radiologische Fachkräfte (zwei Wochen) nach Abschluss der Fortbildungskurse in einem Referenzzentrum hospitieren.

Für die radiologische Fachkraft erhalten die Programmverantwortlichen Ärzte mit der Buchungsbestätigung eine "Qualitätskarte". Diese ist zur Orientierung der Ausbilderinnen in den Referenzzentren gedacht. Bitte füllen Sie diese Qualitätskarte soweit wie möglich aus und geben Sie Ihrer radiologischen Fachkraft Bilder zur Schulung mit.

Diese angeleiteten Tätigkeiten können Sie bei den angegebenen Ansprechpartnerinnen in den einzelnen Referenzzentren buchen.
Hier geht es zu den Referenzzentren
Inhalte der angeleiteten Tätigkeiten gemäß BMV-Ä/EKV finden Sie hier
Derzeit keine Fortbildungskurse in diesem Bereich online.
Weitere Informationen
Umstellung einer Screening-Einheit von analoge auf digitale Technik
Bei der Umstellung einer Screening-Einheit von analoger auf digitale Technik muss im Bereich Fortbildung folgendes beachtet werden:
Die angeleitete Tätigkeit muss bei den Programmverantwortlichen Ärzten und den radiologischen Fachkräften mindesten zur Hälfte und bei den Befundern die gesamte Zeit (eine Woche) in digitaler Technik absolviert worden sein.
Das heißt:
- PVA: zwei Wochen angeleitete Tätigkeit in digitaler Technik
- Befundende Ärzte: eine Woche
- Radiologische Fachkräfte: eine Woche
Außer im Bereich Fortbildung sind noch weitere Auflagen zu erfüllen.
Angeleitete Tätigkeiten in anerkannten ausländischen Einrichtungen
Gemäß der Änderung des § 41 Anlage 9.2 BMV-Ä/EKV (DÄ, Jg. 105, Heft 37, A 1922 vom 12.09.2008) können bis einschließlich 31.12.2010 angeleitete Tätigkeiten auch an Außenstellen der Referenzzentren und im Ausland absolviert werden.
Voraussetzung dafür ist, dass die Einrichtungen von der Kooperationsgemeinschaft anerkannt sind (für ausländische Zentren siehe Liste "Einrichtungen Ausland"). Die dort erbrachten Leistungen müssen in den dafür vorgesehenen unten bereitgestellten "Auslandszertifikaten" aufgelistet und vom Leiter des Zentrums bescheinigt werden.
Anerkannte FoBi-Einrichtungen Ausland.pdf, 19 kB
Kontakte Referenzzentren
Referenzzentrum Mammographie Berlin
Ansprechpartnerin für Kurse und angeleitete Tätigkeiten
Frau Martina Conrad
Telefon: 030 - 3988399 - 11
Telefax: 030 - 3988399 - 30
E-Mail:
mconrad@referenzzentrum-berlin.de
www.referenzzentrum-berlin.de
Referenzzentrum Mammographie Nord
Ansprechpartnerin für Kurse und angeleitete Tätigkeiten
Frau Brigitte Sturm
Telefon: 0441 - 36116 – 801
Telefax: 0441 - 36116 – 819
E-Mail:
sturm@referenzzentrum-nord.de
www.referenzzentrum-nord.de
Referenzzentrum Mammographie München
Ansprechpartnerin Frau Andrea Meier
Zu erreichen von Mo - Fr: 09:30 Uhr - 12:00 Uhr
Telefon: 089 - 961 661 330
Telefax: 089 - 961 661 340
E-Mail:
andrea.meier@referenzzentrum-muenchen.de
www.referenzzentrum-muenchen.de
Referenzzentrum Mammographie Münster
Ansprechpartnerinnen für Kurse und angeleitete Tätigkeiten: Regine Hacke
Zu erreichen von Mo - Fr: 08:00 Uhr - 16:00 Uhr
Telefon: 0251 - 83-45650
Telefax: 0251 - 83-45660
E-Mail:
info@referenzzentrum-ms.de
www.referenzzentrum-ms.de
Referenzzentrum Mammographie Südwest (Marburg)
Buchungen für angeleitete Tätigkeiten:
Ansprechpartnerin: Frau Carina Pfeiffer/Vertretung: Frau Claudia Zirkler
Zu erreichen von Mo - Fr: 9:00 Uhr - 12:00 Uhr
Tel.: 06421 - 99961-17
Fax: 06421 - 99961-24
E-Mail:
info@referenzzentrum-suedwest.de
www.referenzzentrum-suedwest.de
Kurse:
Ansprechpartnerin: Frau Claudia Zirkler/Frau Carina Pfeiffer
E-Mail:
info@referenzzentrum-suedwest.de
Tel: 06421 - 9996123
Fax: 06421 - 9996124
Inhalte der Fortbildungskurse und der angeleiteten Tätigkeiten

(gemäß Anhang 2 Anlage 9.2 BMV-Ä/EKV)
1. Multidisziplinärer Kurs zur Einführung in das Programm
Der multidisziplinäre Kurs zur Einführung in das Früherkennungsprogramm hat zum Ziel, die grundlegenden Prinzipien des Mammographie-Screenings sowie das Verständnis über die Notwendigkeit und Organisation der disziplinübergreifenden Zusammenarbeit zu vermitteln. Der Kurs hat insbesondere aus folgenden Inhalten zu bestehen:
- Epidemiologie des Brustkrebses
- Grundlagen und Organisation des Früherkennungsprogramms
- Maßnahmen der Qualitätssicherung für die beteiligten Fachdisziplinen
- Mammographietechnik und -technologie
- Wertigkeit anderer Verfahren zur Brustkrebsdiagnostik
- Pathologie und Klinik der normalen Brust sowie gutartiger und bösartiger Erkrankungen
- Radiologie der normalen Brust sowie gutartiger und bösartiger Erkrankungen
- Prinzipien und Vorgehensweise bei der Abklärung auffälliger Screening-Befunde
- Funktion bildgebender Verfahren in der Abklärung mammographisch auffälliger Befunde (radiologische Spezialaufnahmen, Mammasonographie)
- Stanzbiopsien und präoperative Lokalisation, Präparateradiographie
- Behandlung der gutartigen und bösartigen Brusterkrankungen
- Operation eines nichtpalpablen Karzinoms
- Abklärung und Behandlung der Axilla
Es bestehen folgende Anforderungen an die Durchführung des Kurses:
a) Die Dauer des Kurses muss mindestens zwei aufeinanderfolgende ganze Tage betragen.
b) Die Zahl der Teilnehmer ist auf 80 begrenzt.

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2. Fortbildungskurs für Programmverantwortliche Ärzte
Der Fortbildungskurs für Programmverantwortliche Ärzte hat zum Ziel, den Arzt auf die Übernahme des Versorgungsauftrages in einer Screening-Einheit vorzubereiten. Der Kurs hat insbesondere aus folgenden Inhalten zu bestehen:
- Organisation und Einrichtung einer Screening-Einheit
- Verantwortliche Leitung einer Screening-Einheit
- Wirtschaftliche Aspekte
- Organisation und Durchführung von Qualitätsmanagement und Qualitätssicherungsmaßnahmen
- Kooperation mit Zentraler Stelle, Referenzzentrum und Kooperationsgemeinschaft
- Personalführung
- Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen
- Öffentlichkeitsarbeit
- Psychosoziale Aspekte des Mammographie-Screenings und Kommunikation mit den teilnehmenden Frauen
Es bestehen folgende Anforderungen an die Durchführung des Kurses:
a) Die Dauer des Kurses muss mindestens drei aufeinanderfolgende ganze Tage betragen.
b) Die Zahl der Teilnehmer ist auf 15 begrenzt.
c) Es werden jeweils gesonderte Kurse für analoges und digitales Screening angeboten.

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3. Fortbildungskurs zur Befundung von Screening-Aufnahmen
Der Fortbildungskurs zur Befundung von Screening-Mammographieaufnahmen hat zum Ziel, den Arzt zu befähigen, selbständig Screening-Mammographieaufnahmen unter Supervision zu befunden. Der Kurs muss eingehende Kenntnisse und Erfahrungen zur sicheren Beurteilung früher Zeichen einer bösartigen Brustkrebserkrankung unter den besonderen Bedingungen des Mammographie-Screenings vermitteln und hat insbesondere aus folgenden Inhalten zu bestehen:
- Physikalische Prinzipien und datentechnische Grundlagen, Rastertechnik, Film-Folien-Kombinationen bzw. Detektortechnologie, Filmentwicklung bzw. Bildverarbeitung
- Strahlenschutz und Qualitätssicherung
- Positionierungstechnik, Standardaufnahmen, Spezialaufnahmen, Vergrößerung, Zielkompression
- Qualitätssicherung in der Radiographie
- Radiologie der normalen Brust, Variationsbreite
- Radiologie und Pathologie gutartiger und bösartiger Erkrankungen
- Differentialdiagnose der herdförmigen Verdichtungen, Mikroverkalkungen, Parenchymstrukturstörungen und asymmetrischen Verdichtungen
- Charakterisierung und Klassifikation der Intervallkarzinome
- Bedeutung der radiologischpathologischen Korrelation für die Diagnose und Behandlung
- Indikation für die Abklärung auffälliger Mammographiebefunde (radiologische Spezialaufnahmen, Mammasonographie, Biopsien)
- Übungen in der Befundung von Screening-Mammographieaufnahmen
Es bestehen folgende Anforderungen an die Durchführung des Kurses:
a) Die Dauer des Kurses muss mindestens drei ganze Tage betragen.
b) Der Kurs kann in einen theoretischen und einen praktischen Teil, die innerhalb von vier Wochen abgehalten werden müssen, aufgeteilt sein.
c) Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt.
d) Für jeden Teilnehmer müssen mindestens sechs Zeitstunden am Filmbetrachtungs- bzw. Bildwiedergabegerät zur Verfügung stehen.
e) Es werden jeweils gesonderte Kurse für analoges und digitales Screening angeboten.

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4. Fortbildungskurs zur Erstellung von Screening-Aufnahmen
Der Fortbildungskurs zur Erstellung von Screening-Mammographieaufnahmen hat zum Ziel, die radiologische Fachkraft zu befähigen, Screening-Mammographieaufnahmen und Mammographieaufnahmen im Rahmen der Abklärungsdiagnostik selbständig zu erstellen. Der Kurs muss eingehende Kenntnisse über die Grundlagen der Mammographietechnik, Einstelltechnik und Qualitätssicherung sowie über den Umgang mit den teilnehmenden Frauen vermitteln und hat insbesondere aus folgenden Inhalten zu bestehen:
- Physikalische und datentechnische Grundlagen der Mammographie
- Einstelltechnik für Standard-Aufnahmen im Mammographie-Screening
- Einstelltechnik für Spezialaufnahmen bei der Abklärung auffälliger Befunde
- Grundlagen und Durchführung der technischen Qualitätssicherung
- Beurteilungskriterien für die Qualität von Screening-Mammographieaufnahmen
- Zieltechniken für die Biopsie und Markierung
- Psychosoziale Aspekte des Mammographie-Screenings und Kommunikation mit den teilnehmenden Frauen
- Praktische Übungen
Es bestehen folgende Anforderungen an die Durchführung des Kurses:
a) Die Dauer des Kurses muss mindestens drei ganze Tage betragen.
b) Die Zahl der Teilnehmer an den praktischen Übungen ist auf zehn pro Mammographiegerät begrenzt.
c) Es werden jeweils gesonderte Kurse für analoges und digitales Screening angeboten.

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5. Fortbildungskurs zur Durchführung von Ultraschalluntersuchungen
Der Fortbildungskurs zur Durchführung von Ultraschalluntersuchungen hat zum Ziel, den Arzt zu befähigen, die Ultraschallphänomene insbesondere bei kleinen Mammakarzinomen richtig zu interpretieren, eine standardisierte und optimierte Untersuchungstechnik und Dokumentation anzuwenden sowie die Grundlagen und technischen Voraussetzungen für die Durchführung der Stanzbiopsie unter Ultraschallkontrolle zu kennen. Der Kurs hat insbesondere aus folgenden Inhalten zu bestehen:
- Physikalische Grundlagen der Mammasonographie
- Gerätetechnik
- technische Durchführung der Mammasonographie
- Sonomorphologie der normalen Brust sowie gutartiger und bösartiger Erkrankungen einschließlich sonographisch-radiologischer Korrelation und sonographisch-histopathologischer Korrelation
- Indikationsstellung und Durchführung der Biopsie-Techniken unter Ultraschallkontrolle
- Praktische Übungen
Es bestehen folgende Anforderungen an die Durchführung des Kurses:
a) Die Dauer des Kurses muss mindestens zwei aufeinanderfolgende ganze Tage betragen.
b) Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt.

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6. Fortbildungskurs zur Durchführung von Biopsien
Der Fortbildungskurs zur Durchführung von Biopsien hat zum Ziel, den Arzt zu befähigen, adäquates Material für eine morphologische Beurteilung zu gewinnen. Der Kurs hat insbesondere aus folgenden Inhalten zu bestehen:
Indikationen für Stanzbiopsien
- Adäquate Dokumentation
- Asservierung der Stanzbiopsien sowie Fixationsmöglichkeiten
- Präparateradiographie
- B-Klassifikation/Handlungsimplikation
- Korrelation histopathologischer Mikroverkalkungen mit mammographischen Mikroverkalkungen
- Korrelation des histopathologischen Befundes mit dem mammographischen Befund
- Bedeutung der multidisziplinären Fallkonferenzen
Es bestehen folgende Anforderungen an die Durchführung des Kurses:
a) Die Dauer des Kurses muss mindestens einen ganzen Tag betragen.
b) Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt.

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7. Fortbildungskurs zur Beurteilung histopathologischer Präparate
Der Fortbildungskurs zur Beurteilung der histopathologischen Präparate hat zum Ziel, den Arzt zu befähigen, das durch die Biopsie gewonnene Material aufzuarbeiten und zu beurteilen. Der Kurs hat insbesondere aus folgenden Inhalten zu bestehen:
- Aufarbeitung und Beurteilung von Stanz- und vakuumassistierten Biopsien unter Berücksichtigung der B-Klassifikation
- Aufarbeitung und Beurteilung von therapeutischen Exzidaten und/oder Abladaten, insbesondere bei der Beurteilung der Insitu-Karzinome sowie der invasiven Karzinome. Hierbei sollte vermittelt werden, dass eine einheitliche internationale Klassifikation bei der Beurteilung von Malignomen benutzt werden muss. Darüber hinaus sind auch die Verfahren zur Beurteilung z. B. des Gradings, der Bestimmung der Größen von Tumoren und der Beurteilung von Exzidaträndern festzulegen.
- Einsatz immunhistologischer Methoden zur Unterscheidung diagnostisch schwieriger Fälle
- Schnittseminar zur Einarbeitung in die histopathologische Diagnostik. Die Teilnehmer sollen die Schnittpräparate vorher sehen, beurteilen und ihr Urteil schriftlich abgeben.
Es bestehen folgende Anforderungen an die Durchführung des Kurses:
a) Die Dauer des Kurses muss mindestens zwei aufeinander folgende ganze Tage betragen; davon sollte das Schnittseminar mindestens einen ganzen Tag betragen.
b) Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt.

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8. Angeleitete Tätigkeiten
Angeleitete Tätigkeiten (Hospitationen)
Vor Aufnahme der Tätigkeit in der Screening-Einheit müssen Programmverantwortliche Ärzte, befundende Ärzte und radiologische Fachkräfte in einem Referenzzentrum hospitieren. Über die Voraussetzungen für eine Anmeldung erkundigen Sie sich bitte bei dem Referenzzentrum, bei dem Sie hospitieren möchten.
Die angeleiteten Tätigkeiten beinhalten im Einzelnen:
Programmverantwortliche Ärzte
Die Tätigkeit umfasst mindestens 160 Stunden an 20 Arbeitstagen in einem Referenzzentrum. Die Tätigkeit kann in zwei Blöcke aufgeteilt werden und beinhaltet insbesondere:
- Teilnahme an den Konsensuskonferenzen
- Teilnahme an den Sprechstunden zur Abklärungsdiagnostik
- Teilnahme an den multidisziplinären Fallkonferenzen
- Selbständige Beurteilung der Screening-Mammographieaufnahmen von mindestens 3.000 Frauen unter Anleitung durch den Leiter eines Referenzzentrums
Es dürfen in der Regel insgesamt höchstens zwei Programmverantwortliche Ärzte in einem Referenzzentrum gleichzeitig tätig sein. Der Leiter des Referenzzentrums stellt über die Tätigkeit ein Zeugnis aus. Dieses Zeugnis beurteilt, ob der Arzt befähigt ist, die Aufgaben des Versorgungsauftrags als Programmverantwortlicher Arzt selbständig durchzuführen.

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Befundende Ärzte
Die Tätigkeit umfasst mindestens 40 Stunden an fünf aufeinander folgenden Arbeitstagen in einem Referenzzentrum. Die Tätigkeit beinhaltet insbesondere:
- Teilnahme an der Konsensuskonferenz
- Teilnahme an der Sprechstunde zur Abklärungsdiagnostik
- Teilnahme an den multidisziplinären Fallkonferenzen
- Selbständige Beurteilung von Screening-Mammographieaufnahmen unter Anleitung durch den Leiter des Referenzzentrums
Es dürfen in der Regel insgesamt höchstens zwei Ärzte in einem Referenzzentrum gleichzeitig tätig sein. Der Leiter des Referenzzentrums stellt dem Arzt eine Bescheinigung über die Tätigkeit aus, in der die Teilnahme an den Konferenzen und der Sprechstunde bestätigt und die Anzahl der beurteilten Aufnahmen belegt sind.

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Radiologische Fachkräfte
Die ganztägige Tätigkeit umfasst zehn aufeinander folgende Arbeitstage in einem Referenzzentrum und beinhaltet:
- Erstellung von Screening-Mammographieaufnahmen bei 50 Frauen unter Anleitung
- Selbständige Durchführung der Maßnahmen zur technischen Qualitätssicherung (nach § 33 Nr. 2 BMV-Ä/EKV) an mindestens drei Arbeitstagen unter Anleitung
- Teilnahme an den Sprechstunden zur Abklärungsdiagnostik
- Teilnahme an den präoperativen multidisziplinären Fallkonferenzen
- Teilnahme an der Durchführung von Stanzbiopsien
Es dürfen in der Regel höchstens vier radiologische Fachkräfte in einem Referenzzentrum gleichzeitig tätig sein. Der Leiter des Referenzzentrums stellt über die Tätigkeit eine Bescheinigung aus. Der Zeitraum zwischen der Beendigung der Tätigkeit in dem Referenzzentrum und der Aufnahme der Tätigkeit im Rahmen des Früherkennungsprogramms darf drei Monate nicht überschreiten.

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