


Die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm kann Frauen davor bewahren, an Brustkrebs zu sterben. Andere Methoden sind für das Brustkrebs-Screening nach heutigem Wissensstand nicht geeignet. Daher ist in Deutschland mit sehr großem Aufwand das Programm aufgebaut worden, das es in dieser Qualität bisher noch nicht gab. Die Qualität des Screening-Programms wird laufend überprüft und gesichert. Nur bei besonders hoher Qualität kann das Brustkrebs-Screening auch erfolgreich sein.
Die Teilnahme am Screening-Programm ist freiwillig. Die Untersuchung ist für gesetzlich Versicherte kostenlos, für privat Versicherte können individuelle Regelungen gelten. Eine Praxisgebühr fällt nicht an.
Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening-Programm ist auf der Grundlage eines einstimmigen Beschlusses des Deutschen Bundestages und des Bundesrates im Jahr 2002 eingeführt worden, um die Sterblichkeit von Frauen an Brustkrebs zu senken. Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.
Das Mammographie-Screening-Programm wird von den Krankenkassen und den Kassenärztlichen Vereinigungen getragen.